Unkomplizierter Selbsttest erkennt Risiko für Gebärmutterhalskrebs frühzeitig

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Donnerstag, Apr. 3, 2025
Infektion im Alter zwischen 20 und 30 Jahren
Gebärmutterhalskrebs entsteht durch Zellveränderungen am Muttermund, die durch eine langanhaltende HPV-Infektion verursacht werden. Die Viren werden beim Geschlechtsverkehr oder durch Hautkontakt im Intimbereich übertragen. Die meisten Frauen infizieren sich im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Jährlich erkranken in Deutschland rund 4.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs – damit gehört er zu den zehn häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen.
HPV-Impfung schützt, aber zu viele Frauen sind nicht geimpft
„46 Prozent der 18-jährigen Frauen sind trotz der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts (STIKO) nicht gegen HPV geimpft. Dies hat vielfältige Ursachen, wie Scham vor dem Frauenarzt oder Angst vor einer Impfung oder vor den Impffolgen oder Unwissenheit über die Vorteile einer Impfung“, erläutert Verena Köhler vom Team Managed Care bei BIG direkt gesund. Auch Frauen, die gegen HPV geimpft sind, sollten die Früherkennung nutzen. Denn die Impfung schützt nicht vor allen Hochrisiko-HP-Viren.
Zellveränderungen leicht festzustellen
Da der Muttermund für eine Untersuchung gut zugänglich ist, können Zellveränderungen bei regelmäßigen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen frühzeitig erkannt und oft erfolgreich behandelt werden. Gebärmutterhalskrebs wäre durch rechtzeitige Vorsorge demnach oft vermeidbar. „Viele Frauen nehmen die klassischen Vorsorgeuntersuchungen leider nicht wahr oder sind nicht gegen HPV geimpft. Ein frühzeitiger Nachweis des Virus ist daher umso wichtiger, um rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen und die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs zu verhindern. Der neue HPV-Selbsttest ersetzt nicht den regelmäßigen Arztbesuch, ist aber eine zusätzliche und völlig unkomplizierte Möglichkeit zur Früherkennung. Damit möchten wir vor allem junge Frauen ansprechen und sie ermutigen, sich mit ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen und dabei mögliche Ängste oder Scham abzubauen“, betont Julia Ehm-Kornab, Geschäftsbereichsleiterin für Versorgungsmanagement und Verträge bei der IKK Südwest.
Laboranalyse auf Hochrisiko-HPV-Typen
Der HPV-Test von Remi kann sehr einfach von den Frauen zuhause durchgeführt werden. Sie nehmen selbst den Abstrich vor und schicken die Probe zu einem kooperierenden Labor zur Auswertung. Die Probe wird auf das Vorliegen von den krebsverursachenden HPV-Typen 16, 18 und 12 sowie weiteren Hochrisiko-HPV-Typen analysiert. „Zudem stehen bei auffälligen Ergebnissen eine Gynäkologin oder ein Gynäkologe aus dem Ärztenetzwerk von Remi für eine telefonische Erstberatung zur Verfügung. Der niedrigschwellige HPV-Test vereint somit Heimtest, Telemedizin und Vorsorge in einem unkomplizierten, nahtlosen Prozess“, erklärt Fabienne Knaub, Verantwortliche für Selektivverträge bei der mhplus Krankenkasse.
Niedrigschwellige Sensibilisierung und Aufklärung
„Frauen, die selbst aktiv werden, entwickeln oft ein stärkeres Bewusstsein für ihre eigene Gesundheit. Sie sind eher bereit, ärztliche Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder Impfungen in Anspruch zu nehmen. Dies fördert nicht nur ihre Eigenverantwortung, sondern trägt auch langfristig zu mehr Gesundheitskompetenz bei“, so Christina Bernards, Teamleiterin Versorgungsmanagement bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse.
Sieg war Türöffner in die Welt der gesetzlichen Krankenkassen
“Der Sieg beim Healthy Hub war für uns der entscheidende Türöffner in die Welt der gesetzlichen Krankenkassen. Die anschließende Zusammenarbeit lief reibungslos – die Kassenpartner standen uns eng zur Seite. Gemeinsam mit allen Healthy Hub-Kassen möchten wir nun gezielt Frauen vor einer lebensbedrohlichen Krebserkrankung schützen. Unsere digitale Plattform schafft einfachen Zugang zur Vorsorge, klärt über deren Bedeutung auf und ermöglicht eine hybride, nahtlose Gesundheitsversorgung“, so Marvin Abert, Gründer von Remi Health.
Healthy Hub und Remi auf der DMEA
„Innovative Ideen und die GKV – wie aus guten Ansätzen gelebte Versorgungsrealität wird“ heißt es am 8. April zwischen 16:00 und 16:30 Uhr beim Pressetermin auf der DMEA in Berlin. Thematisiert wird die Zusammenarbeit zwischen dem Healthy Hub, Krankenkassen und Remi. Marvin Abert von Remi Health, Julia Zink von der SBK und Luisa Wassilewski von Pulswave sind am Remi-Stand (Stand 1.2 Stand C-112) dabei.
Der Start-up-Wettbewerb Healthy Hub
Remi Health ist Siegerin des Start-up-Wettbewerbs Healthy Hub von 2024. Bei dem Wettbewerb stand im Mittelpunkt, die Gesundheit von Frauen dank innovativer Versorgung zu verbessern.
Seit 2018 engagieren sich die Krankenkassen des Healthy Hub für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Ziel ist es, innovative Lösungen für eine bessere, integrierte Versorgung zu ermöglichen. Dazu organisieren die Kassen regelmäßig Wettbewerbe für Start-ups. So haben sie bereits 27 Start-ups in die Versorgung gebracht. Der Healthy Hub ist eine Zusammenarbeit der mhplus Krankenkasse, der IKK Südwest, der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse sowie der BIG direkt gesund.
[1] Für SBK-Versicherte startet das Angebot ab Mai 2025.
Die BundesInnungskrankenkasse Gesundheit – kurz BIG direkt gesund – wurde 1996 in Dortmund gegründet. Die große Idee hinter der BIG: Wir schaffen Raum fürs Menschsein. Gemeint ist damit eine moderne Online-Ausrichtung und empathischer Service, der schnell und lösungsorientiert ist. Die BIG bietet vielseitige Kommunikationswege passend zum jeweiligen Lebensstil ihrer bundesweit rund 504.000 Versicherten. Diese Kundinnen und Kunden erfahren eine wertschätzende und verständliche Beratung per Telefon, Chat, Mail oder Brief. Viele Zusatzleistungen sowie ein attraktives Bonusprogramm sind weitere große Pluspunkte. BIG direkt gesund hat ihren Rechtssitz in Berlin, ihre Hauptverwaltung in Dortmund und einen wichtigen Verwaltungsstandort in Aachen. Die BIG beschäftigt an den operativen Standorten rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in 13 BIGshops wird Beratung vor Ort angeboten. Mehr Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: www.big-direkt.de
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